Blöcke

Bahnhofgleise:

Je 1Block à 2 Melder plus beidseitig 1 kurzer Falschfahrt-Melder. Damit wird nicht nur die Falschfahrt-Meldeeinrichtung der Software ergänzt, sondern auch ein Ueberfahren des Haltemelders nach einer Bahnhofeinfahrt gemeldet.

Freie Strecke:

Blöcke à mind. 2-3 Melder, Blocklänge nach Möglichkeit gem. längster Zug. Lötstellen vorbereiten mit einer runden Dremel-Schleifscheibe. Eine kleine Stelle des Metalls auf der Unterseite des Gleisbetts bei sämtlichen Schienen und Weichen anschleifen. Anschlüsse erfolgen am Mittelleiter und an der Unterseite des Gleiskörpers.

Kontakte für die Belegtmeldung

ergeben sich, indem man pro Block- oder Meldeabschnitt ein Anschlussgleis erstellt. Auch hier erweist sich das M-Gleis als sehr einfach. Trotz mechanischer Verbindung der einzelnen Schienen und somit der Schienenmasse habe ich bei sämtlichen Anschlussschienen mit einer 2-farbigen Doppellitze 0,5mm2 nicht nur die Mittelleiter zu den Belegtmeldern geführt, sondern auch jeweils die Schienenmasse angeschlossen, welche schlussendlich unter der Anlage grosszügig mit anderen verbunden und dann zum Booster geführt wird.

Liste der Anschlussgleise / Weichen

Sämtliche Trennstellen oder Melder-Anschlüsse werden auf dem ausgedruckten Gleisplan eingezeichnet und damit eine Liste der geplanten Anschlussgleise erstellt. zB Anzahl Geraden, Radius gross, Radius klein, Weichen und die Anzahl, Querschnitte und Farben der benötigten Kabel. Damit weiss man, wieviele Anschlusskabel mit einheitlicher Länge benötigt werden, es wird etwas rationeller.

Dazu gehören auch die zahlreichen Anschlusskabel für die Weichenspulen, aber auch die eigenen Zuleitungen für die Weichenlaternen, welche normal mit der Schienenmasse verbunden sind und so eine Belegtmeldung auslösen würden.

Die einheitliche Länge (bei mir waren es ca. 1,5m) nur zur Vereinfachung der vielen Lötarbeiten. Die Anschlusskabel führen dann jeweils in den untersten Bereich zu den Anschlüssen des nächsten Belegtmelders oder zu den örtlichen Weichendecodern. Die werden alle unterhalb der festgelegten Gruppierungen im Rahmen montiert, die Kabel von oben nach unten und durch Kabelkanäle zu den Elektronik-Komponenten geführt.

Kurze Falschfahrt-Melder

haben bei meiner Anlage nur am Ende von Bahnhofgleisen die Aufgabe, eine Falschfahrt in ein bereits besetztes Gleis zu melden. Bei meiner Software TrainController Gold gibt es zwar eine Zugfahrtsfunktion »Falschfahrt erkennen«, welche normale Falschfahrten melden. dh Wenn eine Weiche falsch oder nicht gestellt wurde, fährt der Zug in eine nicht reservierte/erwartete Strecke ein und friert normalerweise den Betrieb sofort ein. Ist jedoch auf dem Bahnhofgleis bereits ein Zug stationiert, hat der Block im Bahnhofgleis keinen freien, unabhängigen Melder, welcher das Unglück erkennt. Also habe ich einfach zusätzlich 2 separate, kurze Blöcke mit Melder eingebaut. Natürlich sollten alle Weichen funktionieren, aber wenn mal nicht, dann...

Jedenfalls ist die Falschfahrterkennung in TrainControler nur beschränkt wirksam. Auch innerhalb eines grossen Weichenvorfeldes kann keine Falschfahrt erkannt werden, da Weichen und Kreuzungen nicht auch als eigener Block definiert werden kann. Das wäre notwendig, also die Weiche als eigener Block, welcher in die Zugfahrten miteinbezogen wird. Und nicht einmal diese Lösung würde 100% Sicherheit abdecken.

Die Idee dieser kurzen Melder kam erst nach einer nicht erkannten Kollision. Es musste eine Lösung her, welche mit den bereits montierten langen Geraden erstellt werden konnten. 

Dazu wird jeweils die letzte Gerade ausgebaut und die genaue Trennstelle im Mittelleiter von unten markiert. Am kurzen Teil wird am Mittelleiter seitlich die Lötstelle etwas blank geschliffen und ein einzelnes Melderkabel angelötet. Erst anschliessend wird links und rechts der Trennmarke mit Heissleim der Mittelleiter am Gleiskörper satt eingebettet und damit stabilisiert. Erst nach Erkalten wird zwischen den Klebestellen der Mittelleiter mit einem Seitenschneider durchtrennt und 2-3mm ausgeschnitten. Auf diese Art der Trennung bietet sich auch an anderen Stellen die Möglichkeit, nahezu punktgenaue Trennungen zu erstellen. Ein Masseanschluss ist für diese kurzen Melder unnötig.

Damit von oben die genaue Trennstelle sichtbar ist...

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