Mein Projekt "Alpenkeller"
An dieser Stelle möchte ich mein erstes Projekt vorstellen, der "Alpenkeller", einer Modellbahn ohne jedes Vorbild.
Von der ersten Idee bis zur fast fertigen Anlage, denn fertig ist sie vermutlich nie, das soll bei mir auch so bleiben.
Der "Alpenkeller"
besteht aus 4 zusammengefügten Teilen, könnte zerlegt und irgendwo wieder aufgebaut werden.
Doch zu gross wäre der Aufwand, nicht nur zum Trennen der 4 Teile, welche genau durch alle Türen passen würden, sondern auch, weil ich beim Bau auf passgenaue Schienenübergänge zwischen den Anlageteilen verzichtet habe.
Es sind ja nicht nur die besagten Schienenübergänge, welche einen immensen Aufwand und Präzision verlangen, sondern auch eine komplett trennbare durchnummerierte und steckbare Verkabelung. Ich war von Anfang an fasziniert, was es alles braucht und was man heute für Planungs-Möglichkeiten zur Verfügung hat.
M-Gleis, digital, mit Belegtmeldung
Da meine ganze Anlage mit durchgehender Belegtmeldung versehen und digitalisiert ist, sind natürlich eine Menge Kabel zusammengekommen. Zwar sind Weichendecoder und Belegtmelder jeweils in ihrem Gruppen-Bereich untergebracht, was die Kabellängen unglaublich reduziert. Dennoch kamen im Laufe des Aufbaus immer mehr Beleuchtungen dazu oder Ideen, was man sonst noch alles perfektionieren könnte.
Ich würde wieder...
- Ich würde wieder mit Märklin Metallgleisen arbeiten. Sie sind für Belegtmeldung per Mittelleitertrennung extrem gut geeignet und zudem als einzige elektrisch symmetrisch aufgebaut. Sie sind elektrisch übersichtlich, zuverlässig, auf verschiedenste Art zu bearbeiten und zu »tunen«.
- Ich würde wieder nur noch elektrische Anschlüsse verwenden, welche keinen Schraubenzieher benötigen. Es gibt viele einfache, flexible Anschlussklemmen für verschiedene Kabelquerschnitte.
- Ich würde wieder eine Anlagen- oder Rahmengrundhöhe wählen, bei welcher man locker auf einem Rollsitz darunter Platz hat. Mit flexiblen Rahmenfüssen kann später immer noch die Höhe reduziert werden.
- Ich würde wieder genügend grosse Rahmen-Rastermasse wählen, aufdass man später bei Problemen von unten immer bequem Zugang hat.
- Ich würde wieder ohne Motorola und mfx fahren, denn es ist ein Konstrukt, zwar mit allem Drum und Dran, was aber in eine eigene Welt führt, die Märklin-Welt. Die muss man erst einmal verstehen. Alle Marken kochen ihr Süppchen, vorallem aber Märklin. Das ist nur meine Meinung als alter Märkliner.
- Ich würde wieder mit PC meine Modellbahn planen. Damit braucht es keine Zentrale mit Bildschirm, keine Lokanmeldung, kein separates Stellwerk usw.
- Ich würde wieder eine durchgehende Belegtmeldung planen. Sogar blinder Stellwerkbetrieb und Rangieren aus einem Nebenraum wird möglich, aber auch das Programmieren wird noch interessanter. Es braucht keine Ringleitung.
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